Philipp Otto Runge Stiftung
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Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik
3. Dezember 2010 bis 13. März 2011

Selbstbildnis am Zeichentisch, 1802,

Selbstbildnis am Zeichentisch, 1802,
Schwarze und weiße Kreide auf braunem Papier, 55,2 x 43,3 cm,
Hamburger Kunsthalle

Der Begründer der romantischen Kunst, Philipp Otto Runge (1777-1810), gilt als einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts. In seinem 200. Todesjahr würdigte die Ausstellung Kosmos Runge das jung verstorbene Genie. Runge war von der Vision beseelt, die Künste von Dichtung, Malerei, Musik und Architektur in einem Gesamtkunstwerk zu vereinen und betrat damit künstlerisches Neuland. Mit seinen berühmten Gemälden der Kleine und der Große Morgen fand er eine adäquate Ausdrucksform für das zyklische Naturverständnis der Romantik. Bedeutendes leistete Runge auch in der Gattung des Porträts. So ist die Werkgruppe der Selbstbildnisse ein eindringliches Zeugnis seiner Selbstbefragung. Kosmos Runge vereinte mit 35 Gemälden, über 200 Zeichnungen und 50 Scherenschnitten das ganze Panorama seines Schaffens. Im Mittelpunkt steht das Ringen des Künstlers um die beste, die endgültige Umsetzung seiner Ideen. Von der ersten Skizze bis zum fertigen Gemälde bekommt der Besucher so den Eindruck, dem Visionär und Künstler bei der Arbeit über die Schulter blicken zu können. Die Ausstellung zählte 130.000 Besucher.

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